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Call for Abstracts für die DGfE-BNE-Kommissionstagung 2026

Call for Abstracts für die DGfE-BNE-Kommissionstagung 2026

Call for Abstracts für die DGfE-BNE-Kommissionstagung 2026

Zeit für Hoffnung?
Diskurse, Dynamiken und Herausforderungen
der Bildung für nachhaltige Entwicklung

vom 2. bis 4. September 2026 an der Technischen Universität Dortmund

Der CfA hier als PDF.

Die aktuelle gesellschaftliche, geopolitische und ökologische Situation auf der Erde ist vor dem Hintergrund von Konflikten, Krisen und Eskalationen mehr als herausfordernd und scheint zunächst keinen Anlass für Hoffnung zu bieten. Der globale Ausstoß an Kohlendioxid erreicht im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert, die Menschheit hat die siebte Belastungsgrenze der planetaren Grenzen bereits überschritten (PBScience, 2025) und auch die COP 30 in Belém brachte keine entscheidenden Fortschritte. Entsprechend weisen Wissenschaftler*innen darauf hin, dass wenig bis keine Zeit mehr für ein effektives Handeln zur Erhaltung des Planeten besteht (Forster et al., 2025).

Diese und andere globale Krisen fordern Bildungsprozesse heraus und rücken Fragen nach Zukunftsperspektiven von Bildung für nachhaltige Entwicklung dringlicher denn je in den Mittelpunkt. Während entgegen dieser dramatischen Diagnose Hoffnungsnarrative einer „Großen Transformation“ Orientierungen bieten können (WBGU, 2011), stehen ihnen ebenso ernüchternde empirische Befunde (z.B. Bätzing, 2023; Blühdorn, 2020; Cline, 2014), widersprüchliche gesellschaftlichen Erwartungen, politische Zielkonflikte sowie komplexe soziale und emotionale Ambivalenzen gegenüber (z.B. Schad & Sommer, 2025; Mau, Lux & Westheuser, 2023).

Vor diesem Hintergrund wird auf der Tagung der Blick auf die Frage gerichtet, ob es noch „Zeit für Hoffnung?“ (z.B. Hunze, Gärtner & Dransmann, 2025; Bloch, 1954; 2022) gibt und welche Implikationen sich vor diesem Hintergrund für erziehungswissenschaftliche BNE-Forschung ergeben. Fokussiert werden sollen mit diesem Tagungsthema unter anderem die Fragen, welche Begriffe von Hoffnung in der erziehungswissenschaftlichen BNE-Forschung angemessen sind und welche Rolle Hoffnung in Bildungsprozessen spielt, spielen kann und sollte – einerseits als affektives, normatives und motivationales Moment, andererseits als potenziell entpolitisierender Diskurs, der Machtverhältnisse verschleiern oder strukturelle Verantwortlichkeiten individualisieren kann (z.B. Kminek, 2019; Wendt & Görgen, 2018). Dabei stellt sich die Frage, ob zwischen konstruktiven Zukunftsperspektiven (Ojala 2011) und kritischen Gegenwartsdiagnosen neue Aushandlungsräume entstehen und, wenn ja, wie diese erziehungswissenschaftlich und fachdidaktisch zu beschreiben und bewerten sind.

Die Tagung der BNE-Kommission der DGfE an der TU Dortmund möchte vor diesem Hintergrund diese und zahlreiche weitere erziehungswissenschaftliche Fragestellungen im Kontext von BNE adressieren:

  • Wie werden Hoffnung, Zukunft und Transformation in aktuellen Diskursen der BNE gefasst, adressiert und verhandelt?
  • Welche Dynamiken und Ambivalenzen zeigen sich im Verhältnis zwischen normativ gesetzten Bildungszielen und realen Bedingungen pädagogischer Praxis?
  • Welche Potenziale, Herausforderungen und blinde Flecken ergeben sich für eine Weiterentwicklung von BNE?
  • Welche Rolle spielen normative Orientierungen, emotionale Dynamiken und Zukunftsnarrative für eine hoffnungsbezogene Ausrichtung von Bildungsprozessen?
  • Welche Rolle spielt das Konzept der Hoffnung aus machttheoretischer, postkolonialer und kritischer Perspektive?
  • Inwiefern werden hoffnungsbezogene Aspekte in (außer-)schulischen Konzepten, Rahmenmodellen und Gestaltungsansätzen (nicht) sichtbar?
  • Welche Anforderungen werden an pädagogische Fachkräfte gestellt? Welche Rolle spielt dabei das „Prinzip Hoffnung“?
  • Inwiefern entfalten sich Politiken und Strukturen von BNE in institutionellen Dynamiken und Governance unter Berücksichtigung verschiedener Zukunftsperspektiven einer nachhaltigen Entwicklung?
  • Welche Rolle spielt der Umgang mit Unsicherheiten, Krisenbewusstsein und Selbstwirksamkeit in Bildungsprozessen, um Klimaemotionen zu bearbeiten?

Call for Abstracts
Wir laden Wissenschaftler:innen aller Qualifikationsphasen sowie Akteur:innen aus Bildungsinstitutionen ein, theoretische, empirische und konzeptionelle Beiträge einzureichen, die sich mit Diskursen, Dynamiken und Herausforderungen von BNE befassen.

Beiträge können in drei Formaten eingereicht werden:

Einzelbeiträge (à 15 Min. Vortrag, 15 Min. Diskussion), die durch das Tagungsteam in Panels eingeteilt werden; Abstract (max. 2.500 Zeichen; inkl. Leerzeichen, exkl. Literatur) mit Fragestellung, theoretischem Bezug, Forschungsmethodik bzw. konzeptioneller Ausrichtung und zentralen (empirischen) Erkenntnissen bzw. Argumentationslinien.

Symposien (à 90 Minuten) mit mindestens drei inhaltlich aufeinander bezogenen Beiträgen für eine gemeinsame, übergreifende Diskussion (mit Diskutant:in); Abstract (max. 4.000 Zeichen; inkl. Leerzeichen, exkl. Literatur) mit Mantelabstract (Erläuterung der gemeinsamen Fragestellung und Kurzdarstellung der Einzelbeiträge, max. 1.000 Zeichen) und Abstracts zu den Einzelbeiträgen (je max. 1.000 Zeichen). Der Einbezug von Beiträgen von Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen ist explizit erwünscht.

Roundtables (à 90 Minuten) zu Herausforderungen, Ambivalenzen und offenen Fragen zur diskursiven Auseinandersetzung (z.B. mit 3-minütigen Impulsen und anschließender strukturierter Diskussion in Kleingruppen). Dieses Format ist frei gestaltbar und insbesondere dazu gedacht, aktuelle BNE-Diskurse (insbesondere auch der letzten Kommissionstagungen) in Verbindung mit dem Tagungsthema fortzuführen. Beispielsweise bieten sich hierfür die folgenden BNE-Diskurse an:

  • Normative Spannungen in BNE
  • Emotionen, Krisen und Hoffnung
  • Postkoloniale Kritik und Machtverhältnisse

Abstracts zu Roundtables (max. 2.500 Zeichen; inkl. Leerzeichen, exkl. Literatur) bitte mit Fragestellung, theoretischen Bezügen und Beschreibung des geplanten Formats (Struktur und Vorgehen) einreichen.

Die Abstracts sollten Angaben zu den Autor:innen (Name, Institution, Forschungsschwerpunkte) enthalten und bis zum 20.03.2026 unter der folgenden E-Mail-Adresse eingesendet werden:

bne-kommissionstagung2026.iads.fk12@tu-dortmund.de

Weitere laufend aktualisierte Informationen finden Sie auf der Homepage der Jahrestagung der DGfE-Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung 2026 an der TU Dortmund:
https://iads.ep.tu-dortmund.de/institut/veranstaltungen/details/tagung-der-dgfe-kommission-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-bne-2026-59045/

Vorstand der BNE-Kommission:

Jana Costa & Helge Kminek

Organisationsteam der TU Dortmund & RWTH Aachen:

Vanessa Henke, Lena Tacke & Magdalena Buddeberg, Claudia Gärtner, Sabine Hornberg, Julia Lemke & Katharina Schmidt

Literatur

Bätzing, W. (2023). Homo destructor: Eine Mensch-Umwelt-Geschichte: von der Entstehung des Menschen zur Zerstörung der Welt. C.H. Beck. https://doi.org/10.17104/9783406806698

Bloch, E. (1954; 2022). Das Prinzip Hoffnung. Suhrkamp.

Blühdorn, I., Butzlaff, F., Deflorian, M., Hausknost, D., & Mock, M. (2020). Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit: Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet. transcript. https://doi.org/10.1515/9783839445167

Cline, E. H. (2014). 1177 B.C: The year civilization collapsed. Princeton University Press. https://doi.org/10.1515/9781400849987

Forster, P. (2025). Indicators of Global Climate Change 2024: annual update of key indicators oft he state of the climate system and human influence. Earth System Science Data (ESSD), 17, 2641-2680. https://doi.org/10.5194/essd-17-2641-2025

Hunze, G., Gärtner, C. & J. Dransmann (2025). Mehr als Wissen – Der Beitrag des Religionsunterrichts zu einer transformativen Klimabildung. In D. Höttecke, S. Heinicke, H. Martens, A. Nehring & A R. Rabe (Hrsg.), Handbuch Klimabildung (S. 189-210). Springer VS Wiesbaden, https://doi.org/10.1007/978-3-658-48374-6

Kminek, H. (2019). „Erziehung nach Auschwitz“ angesichts der Umweltkrise am Beginn des 21. Jahrhunderts. In S. Andresen, D. Nittel, & C. Thompson (Hrsg.), Erziehung nach Auschwitz bis heute: Aufklärung und Gesellschaftsanalyse (S. 485–498). Johann W. Goethe Univer-sität, FB04-Dekanat.

Mau, S., Lux, T. & L. Westheuser (2023): Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsge-sellschaft. Suhrkamp. https://doi.org/10.1007/s11615-024-00561-y

Ojala, M. (2012). Hope and climate change: the importance of hope for environmental engage-ment among young people. Environmental Education Research, 18(5), 625–642. https://doi.org/10.1080/13504622.2011.637157

Planetary Boundaries Science (PBScience) (2025). Planetary Health Check 2025. Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK). https://www.planetaryhealthcheck.org/

Schad, M. & Sommer, B. (2025), Socioecological transformation and conflict. In Knoblauch, H., Sommer, V., & Pfetsch, B. (eds.). Spatial Conflicts and Conflictual Spaces. The Dynamics of Refiguration (S. 309-329). Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003542810

Wendt, B. & Görgen, B. (2018). Macht und soziale Ungleichheit als vernachlässigte Dimensionen der Nachhaltigkeitsforschung: Überlegungen zum Verhältnis von Nachhaltigkeit und Verantwortung. In A. Henkel, N. Lüdtke, N. Buschmann & L. Hochmann (Hg.), Reflexive Responsibilisierung: Verantwortung für nachhaltige Entwicklung (S. 49-66). transcript Verlag. https://doi.org/10.1515/9783839440667-003

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). (2011). Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. https://issuu.com/wbgu/docs/wbgu_jg2011?fr=sMzhlOTM1OTc5NDI

W3-Professur (m/w/d) für Didaktik der Technik

W3-Professur (m/w/d) für Didaktik der Technik

In der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften ist im Institut für Physik zum01.04.2027 eine

W3-Professur (m/w/d) für Didaktik der Technik

zu besetzen.

Alle nachfolgenden Informationen hier als PDF.

Das Institut für Physik umfasst 16 Arbeitsgruppen, die national und international sehr gut vernetzt und forschungsstark sind, darunter zwei fachdidaktische Arbeitsgruppen (Technik bzw. Physik). Die Lehrkräftebildung in beiden Fächern ist integraler Bestandteil des Instituts; rund 500 Lehramtsstudierende werden fachlich und fachdidaktisch ausgebildet. Die ausgeschriebene Professur liefert Beiträge zur technikdidaktischen Grundlagenforschung und zur Professionalisierung von Technik-Lehrkräften und knüpft inhaltlich an die Forschungen der Physik, Chemie und Umweltwissenschaften an.

Gesucht wird eine Person, die im Bereich der Didaktik der Technik bzw. der Technischen Bildung in Lehre und Forschung einschlägig ausgewiesen ist und über Erfahrungen in den Bereichen Outreach und Wissenschaftskommunikation verfügt. Die Professur hat die Lehre der Didaktik der Technik inkl. der Fachanteile in den Studiengängen Zwei-Fächer-Bachelor Technik, Master of Education Technik Haupt- und Realschule bzw. Sonderpädagogik und den Lehrexport in den Studiengang Interdisziplinäre Sachbildung zu vertreten. Hierfür sind vielfältige Kooperationen mit den anderen Fachdidaktiken der Universität und den Fachwissenschaften, auch am Nachbarstandort Bremen, möglich.

Für eine erfolgreiche Bewerbung werden vorausgesetzt:

  • Eine Promotion in Didaktik der Technik oder vergleichbare Promotion
  • Universitäre Lehrerfahrung und didaktische Fähigkeiten im Bereich Technischer Bildung, nachweisbar durch eine Übersicht über bisher abgehaltene Lehrveranstaltungen und ggf. durch vorliegende Lehrevaluationen
  • Einschlägige Expertise in der technikdidaktischen Forschung z. B. in den Bereichen Energie- und Klimabildung, Robotik, Digitalisierung oder Inklusion sowie in analytischen und empirischen Forschungsmethoden und in forschungsbasierten technikdidaktischen Entwicklungen; jeweils nachgewiesen durch einschlägige Publikationen
  • Einschlägige Erfahrungen im Bereich Outreach und Wissenschaftskommunikation aktueller fachwissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse sowie nachweisbare Anknüpfungspunkte an bestehende und neue Outreach-Initiativen
  • Erfahrungen in der erfolgreichen Einwerbung kompetitiver Drittmittel
  • Leitungs- und Managementerfahrungen
  • Erfahrungen bei der Betreuung von studentischen Abschlussarbeiten und Promotionen
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift auf C2‑Niveau

Die Universität Oldenburg verfolgt das Ziel, die interdisziplinäre Verbundforschung zu fördern. Sie verfolgen daher eine enge Kooperation mit den Kolleg*innen des Instituts und der Fakultät und wirken an fach- und fakultätsübergreifenden Initiativen und Entwicklungen in Forschung, Lehre und Fort‑ /Weiterbildung mit. Wir wünschen uns, dass Sie dabei auch die Möglichkeiten der interdisziplinären Anbindung an die anderen Institute und Fakultäten nutzen. Dies schließt die aktive Mitwirkung im Zentrum für Lehrkräftebildung – Didaktisches Zentrum (DiZ) inklusive seiner spezifischen Strukturen für Fortbildung und Forschungsförderung ein. Auch beteiligen Sie sich an der akademischen Selbstverwaltung.

Da die Universitäten Oldenburg und Bremen durch einen Kooperationsvertrag verbunden sind, wird eine aktive Mitarbeit an der Kooperation erwartet.

Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach § 25 NHG. Auf eine Professur, deren Funktionsbeschreibung die Wahrnehmung erziehungswissenschaftlicher oder fachdidaktischer Aufgaben vorsieht, soll nur berufen werden, wer zusätzlich eine dreijährige schulpraktische oder geeignete pädagogische Erfahrung oder eine den Aufgaben entsprechende Erfahrung in der empirischen Forschung nachweist.

Die Universität strebt eine Erhöhung ihres Professorinnenanteils an und fordert Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Stelle ist teilzeitgeeignet.

Bitte bewerben Sie sich bis 06.01.2026 ausschließlich über das Berufungsportal der Carl vonOssietzky Universität Oldenburg https://l.uol.de/berufungen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Prof. Dr. Michael Komorek.

GATWU Jahrestagung 18./19. März 2026 in Bremen – CfP

GATWU Jahrestagung 18./19. März 2026 in Bremen – CfP

GATWU Jahrestagung
am 18./19. März 2026 an der Universität Bremen

Demokratiebildung: eine Aufgabe der Arbeitslehre?!

Hier der CfP als PDF.

Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Vorträge, Workshops & Poster

– Einreichungsfrist bis 1. Oktober –

Demokratien stehen weltweit unter Druck. Polarisierung, Desinformation, politische Radikalisierung und ein zunehmendes Misstrauen gegenüber Institutionen stellen demokratische Ordnungen vor große Herausforderungen. Auch in Deutschland mehren sich Stimmen, die sich von demokratischen Prozessen abwenden. Diese Entwicklungen machen deutlich: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss aktiv verteidigt und immer wieder neu gelernt werden. Angesichts der aktuellen Entwicklung benötigt Demokratiebildung eine Revision oder gar Weiterentwicklung, um gesellschaftliche Transformationsprozesse, digitale Lebenswelten und eine Entwicklung zu größerer sozialer Gerechtigkeit aktiv mitzugestalten. Schulen sind dabei zentrale Orte der Demokratieentwicklung. Besonders die Arbeitslehre eröffnet durch ihre Lebens- und Handlungsnähe vielfältige Möglichkeiten, demokratische Bildungsprozesse zu initiieren. Als interdisziplinäres Bildungsfeld integriert sie Technische und Ökonomische Bildung, Verbraucherbildung und Berufliche Orientierung – allesamt Bereiche, in denen demokratische Teilhabe konkret erfahrbar gemacht werden kann.

Die vier Dimensionen der Arbeitslehre sind untrennbar miteinander verbunden und tragen in spezifischer Weise zur Demokratiebildung bei:

  • Technische und Ökonomische Bildung ermöglichen es, technologische und ökonomische Entwicklungen kritisch zu verstehen, an der Gestaltung gesellschaftlicher Innovation mitzuwirken und Teilhabe an einer sich wandelnden Lebens- und Arbeitswelt zu erlangen.
  • Verbraucherbildung schärft das Bewusstsein für individuelle Entscheidungen im Spannungsfeld von Markt, Ethik und Nachhaltigkeit.
  • Berufliche Orientierung stärkt Selbstwirksamkeit, reflektierte Lebensplanung und soziale Teilhabe in der Arbeitswelt.

In allen Bereichen der Arbeitslehre finden sich demokratische Lernanlässe – sei es durch Mitbestimmung in Gruppenprozessen, kritische Auseinandersetzung mit normativen Fragen, die Reflexion über gesellschaftliche Entwicklungen oder die Gestaltung von zukunftsfähigem Handeln.

 

Ziel der Tagung / Publikation

Mit dem vorliegenden Call for Papers möchten wir auf unserer Jahrestagung 2026 Beiträge versammeln, die das Verhältnis von Demokratiebildung und Arbeitslehre aus theoretischer, empirischer und/oder praxisorientierter Perspektive beleuchten. Gesucht werden Beiträge, die aufzeigen, wie demokratische Bildungsprozesse im Spannungsfeld von Technik, Konsum, Beruf und Alltag gestaltet, verankert und weiterentwickelt werden können. Eine Veröffentlichung der Beiträge in Form eines Sammelbandes ist vorgesehen.

 

Mögliche Themenfelder (nicht abschließend):

  • Interdisziplinäre Ansätze zur Demokratiebildung in der Arbeitslehre
  • Demokratische Lernformen im Kontext von Berufsorientierung, Verbraucher-, Haushalts- sowie Technischer und Ökonomischer Bildung
  • Partizipative Unterrichtskonzepte und Projekte
  • Demokratiekompetenz als Bildungsziel in Lehrplänen und Curricula der Arbeitslehre
  • Herausforderungen und Chancen demokratischer Bildung im berufsorientierten und technisch-praktischen Unterricht
  • Politische Bildung im Alltag: Demokratie erfahrbar machen über lebensnahe Lernsettings
  • Kritischer Konsum, Nachhaltigkeit, technologische Verantwortung und soziale Gerechtigkeit als Lernanlässe

Mit diesem Call rufen wir alle Interessierten aus Wissenschaft und Praxis auf, sich an der Tagungsgestaltung mit Vorschlägen für Workshops, Vorträge und Poster zu beteiligen.

Von besonderem Interesse sind Beiträge, die im Sinne einer integrativen Arbeitslehre verschiedene Inhaltsbereiche verknüpfen. Dies kann insbesondere auch unter Bezugnahme auf zentrale Querschnittsthemen erfolgen, die für die Stärkung von Demokratiebildung in der Lebens- und Arbeitswelt von besonderer Relevanz sind:

– Nachhaltige Entwicklung, einschließlich Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit;

– Digitalisierung und Künstliche Intelligenz;

– Diversität und Geschlechtergerechtigkeit.

Dem Organisationsteam ist es ein besonderes Anliegen, dass möglichst alle Bundesländer mit ihrer jeweils spezifischen Situation und Beiträge aus der Schulpraxis und Wissenschaft sowie Bildungspolitik auf der Tagung vertreten sind. Mit diesem Ansatz soll die Fachtagung zu einem lebhaften Theorie-Praxis-Dialog und vitalen Kooperationen zwischen den Akteuren und Akteurinnen der Arbeitslehre und ihrer Fächerverbünde beitragen.

Zeitlich werden die Vorträge 20 Minuten dauern, die Workshops 90 oder 180 Minuten. Bitte stellen Sie Ihre Vorschläge in einem kurzen Abstract mit maximal 500 Wörtern dar. Lassen Sie uns wissen (insbesondere bei Workshop-Vorschlägen), wenn Sie besondere räumliche Voraussetzungen für Ihren Beitrag benötigen.

Bitte senden Sie Ihren Abstract als PDF-Dokument bis zum 1. Oktober 2025 an schrader@tu-berlin.de.

In der Hoffnung auf rege Beteiligung und mit herzlichen Grüßen

Eva Anslinger (für das Organisationsteam der Uni Bremen) sowie Marianne Friese und Ulf Schrader (für den GATWU-Vorstand)

Podiumsdiskussion 28.06.2025: „Wirtschaft-Arbeit-Technik stärken!“ mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch

Podiumsdiskussion 28.06.2025: „Wirtschaft-Arbeit-Technik stärken!“ mit Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch

Berliner Bildungssenatorin fordert Stärkung von Wirtschaft-Arbeit-Technik (WAT)

Anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften am 28. Juni 2025 hat die GATWU zusammen mit der School of Education der TU Berlin die Berliner Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung unter dem Motto „„Wirtschaft-Arbeit-Technik stärken!“ begann mit einer Begrüßung durch den TU-Vizepräsidenten für Lehrkräftebildung Christian Schröder. Danach machte Senatorin Günther-Wünsch vor circa 50 Teilnehmenden deutlich, warum sie sich für eine Stärkung von WAT an allen Schulen – ausdrücklich auch an Gymnasien – einsetzt. Als ehemalige Konrektorin am „Mutterkloster“ der Arbeitslehre, der Berliner Walter-Gropius-Schule, hat sie bereits den Erhalt und die Weiterentwicklung des dort vorbildlichen Werkstattunterrichts gefördert. Die dabei zu machenden haptischen Erfahrungen wünscht sie sich verstärkt für alle Schülerinnen und Schüler, wobei ihr klar ist, dass dafür nicht an allen Schulen die erforderliche Werkstatt- und Personalausstattung vorhanden ist. In der nachfolgenden Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Phasen der Lehrkräftebildung sowie weiteren WAT-Interessierten wurden verschiedene Verbesserungsansätze zur Sprache gebracht. Die Senatorin machte deutlich, dass die GATWU – auch bei aktuell knappen Kassen – mit Unterstützung für ihre Anliegen rechnen kann.

Weiterführende Links:

Pressemitteilung zur Diskussionsveranstaltung

Ankündigung der Veranstaltung

IHK-Stellungnahme zu WAT als Zukunftsfach

 

 

Deutscher Lehrkräftepreis 2025

Deutscher Lehrkräftepreis 2025

Wie sagt man so schön – nach der Preisverleihung ist vor der Preisverleihung. Die aktuell Wettbewerbsrunde 2025 des „Deutschen Lehrkräftepreises – Unterricht innovativ“ ist bereits angelaufen.

Noch bis zum 30.06.2025 können Schüler:innen der Abschlussjahrgänge 2024/2025, Lehrkräfte-Teams und Kollegien ihre Vorschläge und Bewerbungen unter www.lehrkraeftepreis.de einreichen.

Der „Deutsche Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ wird vom Deutschen Philologenverband (DPhV) und der Heraeus Bildungsstiftung veranstaltet und in drei Kategorien vergeben: In „Ausgezeichnete Lehrkräfte“ nominieren Schülerinnen und Schüler des laufenden und vorherigen Abschlussjahres aus dem Sekundarbereich ihre besonders engagierten Lehrerinnen und Lehrer, die das verantwortungsvolle Miteinander fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. „Unterricht innovativ“ wendet sich an Lehrkräfte im Sekundarbereich, die Unterrichtsmodelle für die Schule der Zukunft konzipieren und mit innovativen Unterrichtsideen arbeiten. Für „Vorbildliche Schulleitung“ nominieren Kollegien aus allen Schulformen ihre Schulleitung oder auch Schulleitungsteams. Darüber hinaus werden wieder zwei Sonderpreise vergeben: Der Cornelsen Verlag lobt den Sonderpreis „Umwelt und Nachhaltigkeit“ aus, die PwC-Stiftung den Sonderpreis „Kulturelle Bildung“. Bei allen Einreichungen gibt es keine fachliche Beschränkung und sie sind aus allen Schulen in Deutschland sowie deutschen Auslandsschulen willkommen.

Über die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger entscheidet nach einer intensiven Gutachterphase eine hochkarätig besetzte Jury. Die Preisgelder im Wert von rund 60.000 Euro (inkl. Teilnahme an einem jährlichen Exzellenzcamp) sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden. Darüber hinaus werden alle Preisträgerinnen und Preisträger Alumni eines Exzellenz-Netzwerks. Förderpartner der Wettbewerbsrunde 2025 sind der Cornelsen Verlag, die PwC-Stiftung und die Schöpflin Stiftung, Schirmherrin ist die Ministerin für Bildung und Kindertagesförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern Simone Oldenburg, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz 2025.

Gesellschaft für Fachdidaktik – CfP für Tagung 01.-03.09.2025

Gesellschaft für Fachdidaktik – CfP für Tagung 01.-03.09.2025

Perspektiven der Fachdidaktiken –
Schnittstellen, Übergänge, Vernetzungen

Fachtagung der Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) an der Universität des Saarlandes
1. bis 3. September 2025

Artikel als PDF

Die Fachtagung der Gesellschaft für Fachdidaktik (GFD) unter dem Titel „Perspektiven der Fachdidaktiken – Schnittstellen, Übergänge, Vernetzungen“ an der Universität des Saarlandes adressiert die Frage, wie sowohl disziplinäre als auch disziplinenübergreifende Bezüge und Kooperationen zwischen verschiedenen Fachdidaktiken erforderlich und möglich sind, um grundlegende sowie aktuelle fachdidaktische Themen, Fragestellungen und Probleme unter Einbezug verschiedener fachdidaktischer Perspektiven bearbeiten, diskutieren und reflektieren zu können.

Die Tagung greift aktuelle fachdidaktische und öffentliche Diskurse zu Problemfeldern auf, die eine verstärkte (Notwendigkeit der) Kooperation bzw. Zusammenarbeit verschiedener Fachdidaktiken erfordern. Dazu gehören u. a. die gesellschaftlichen und fachdidaktischen Querschnittsthemen Digitalisierung, Inklusion, Sprachbildung, Demokratiebildung, Politische Bildung, Diagnostik und Nachhaltigkeit (vgl. Maurer et al. 2021; Hemmer et al. 2024).

Kooperationen von Fachdidaktiken wirken sich nicht nur auf bestehende sowie zukünftige fachdidaktische Forschungen aus (vgl. Hemmer et al. 2024), sondern beeinflussen in starkem Maße auch die Lehrkräftebildung (vgl. Leuders et al. 2019; Schröter et al. 2022), da (angehende) Lehrkräfte auch und v. a. in Bereichen fachdidaktischer Schnittstellen, Übergänge und Vernetzungen (weiter-)qualifiziert werden müssen. Derartige Schnittstellen, Übergänge und Vernetzungen lassen sich unterschiedlich begreifen:

  • Fachliche Übergänge und Schnittstellen in der Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden können zwischen einzelnen Fachdidaktiken und darüber hinaus fokussiert werden.
  • Weiterhin können auch Übergänge zwischen Fächern im Schulsystem, wie etwa von der Primar- in verschiedene Sekundarschulformen sowie in die gymnasiale Oberstufe, und deren fachliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede betrachtet werden (z. B. schulstufen- und schulformbezogene Didaktiken).
  • Schließlich stehen die Akteur*innen im Blick, die diese Übergänge beschreiten: Zum einen die Schüler*innen (z. B. deren Kompetenzen und Lernverläufe) und zum anderen die Lehrkräfte in den verschiedenen Phasen und Übergängen der Lehrkräftebildung (z. B. Übergänge von der ersten, in die zweite und dritte Phase oder aber Quer- und Seiteneinsteiger*innen).

Für die Hauptvorträge zum Tagungsthema sind folgende Personen vorgesehen:

  • Prof. Dr. Thomas Goll, Lehrstuhl für integrative Fachdidaktik Sachunterricht und Sozialwissenschaften, Technische Universität Dortmund
  • Prof.‘in Dr.‘in Julia Schwanewedel, Lehrstuhl für Didaktik der Biologie, Universität Hamburg, und
    Prof. Dr. Johannes Mayer, Lehrstuhl für Germanistische Literaturwissenschaft mit
    dem Schwerpunkt Literaturdidaktik, Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • Prof.‘in Dr.‘in Inga Gryl, Lehrstuhl für Didaktik des Sachunterrichts – Schwerpunkt Gesellschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen, und
    Prof.‘in Dr.‘in Nina Dunker, Lehrstuhl für allgemeine Grundschulpädagogik und Didaktik des Sachunterrichts, Freie Universität Berlin

ABSATZ

Literatur

Hemmer, M., Angele, C., Bertsch, C., Kapelari, S., Leitner, G. & Rothgangel, M. (Hrsg.) (2024). Fachdidaktik im Zentrum von Forschungstransfer und Transferforschung. Beiträge der GFD-ÖGFD-Tagung Wien 2022 (Bd. 16: FachdidakHsche Forschungen). Münster: Waxmann Verlag.

Leuders, T., Christophel, E., Hemmer, M., Korneck, F. & Labudde, P. (Hrsg.) (2019). Fachdidaktische Forschung zur
Lehrerbildung (Bd. 11: Fachdidaktische Forschungen). Münster: Waxmann Verlag.

Maurer, C., Rincke, K. & Hemmer, M. (Hrsg.) (2021). Fachliche Bildung und digitale Transformation – Fachdidaktische Forschung und Diskurse. Fachtagung der Gesellschaft für Fachdidaktik 2020. Regensburg: Universität Regensburg.

Schröter, A., Kortmann, M., Schulze, S., Kempfer, K., Anderson, S., Sevdiren, G., Bartz, J. & Kreutchen, C. (Hrsg.) (2022). Inklusion in der Lehramtsausbildung – Lerngegenstände, Interaktionen und Prozesse. Münster: Waxmann Verlag.

Absatz

Anmeldung und Einreichung von Beiträgen

Die Anmeldung von Beiträgen erfolgt bis zum 15.03.2025 unter:

https://www.conftool.net/gfd2025/

Beiträge können im Rahmen folgender Formate eingereicht werden:

Kurzvorträge

Kurzvorträge von Forschenden sollen an das Tagungsthema anknüpfen. Für Kurzvorträge ist ein Zeimenster von insgesamt 30 Minuten eingeplant, wobei 20 Minuten für den Vortrag und 10 Minuten für eine anschließende Diskussion vorgesehen sind. Die Kurzvorträge werden durch das Tagungsteam in inhaltlich passende Stränge eingeteilt.

Workshops

Workshops bieten die Gelegenheit zur gemeinsamen Arbeit an aktuellen Themen und einer aktiven Beteiligung der Teilnehmenden. Für Workshops ist ein Zeifenster von insgesamt 90 Minuten eingeplant.

Symposien

Symposien bündeln mindestens drei miteinander verbundene, an das Tagungsthema anknüpfende Beiträge, wobei am Ende eine gemeinsame Diskussion vorgesehen ist. Für Symposien ist – je nach Anzahl der Beiträge – ein Zeifenster von insgesamt 90 Minuten vorgesehen. Bei der Einreichung müssen sowohl alle Einzelvorträge (inklusive Abstracts), das übergeordnete Symposiumsthema sowie eine*n Diskutant*in benannt werden.

Poster

Posterbeiträge bilden laufende Forschungsvorhaben sowie -projekte ab und beinhalten sowohl den theoretischen Hintergrund der Forschung als auch Forschungsfrage(n) und -design. Insbesondere für geplante oder noch in der Bearbeitung stehende Projekte u. a. von Nachwuchswissenschaftler*innen bietet sich das Posterformat evtl. für einen ersten Austausch an. Die Poster werden von den Beitragenden eigenständig im DIN-A0 Format ausgedruckt und zur Tagung mitgebracht. Eröffnet wird die Poster-Session durch eine zentrale Anmoderation, anschließend finden die Diskussionen an den jeweiligen Postern der Beitragenden statt.

Absatz

Informationen zur Einreichung der Abstracts

Für alle Beitragsformate ist eine Kurzfassung in Form eines Abstracts zur Einreichung erforderlich. Diese Abstracts umfassen, unabhängig vom Beitragsformat (Kurzvortrag, Workshop, Symposium, Poster) maximal 2.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen, exkl. Bibliographieangaben).

Die Abstracts aller Beitragsformate sollten Folgendes abbilden:

a) Problemstellung
b) Forschungsstand und theoretische Bezüge
c) Fragestellung und Zielsetzung
d) Forschungsmethode(n) und -design
e) (vorläufige bzw. Zwischen-)Ergebnisse
f) Diskussion der Ergebnisse
g) Schnittstellen, Übergänge, Vernetzungen

Im Anschluss an die Einreichung der Beiträge wird ein Ausschuss in Saarbrücken das Tagungsprogramm ausarbeiten. Sollte die Anzahl der Beitragsangebote die Kapazität des Programms übersteigen, wird eine Auswahl nach Passung zum Tagungsthema und inhaltlicher Qualität getroffen.

Im Nachgang der Tagung ist eine Publikation (Tagungsband) geplant, in der ausgewählte Beiträge Platz finden sollen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Tagungsteam unter: info@gfd2025.de

Wir freuen uns auf interessante Beiträge und anregende Diskussionen über die Perspektiven der Fachdidaktiken!

Fachtag Arbeitslehre auf den HTBB 2025 Paderborn

Fachtag Arbeitslehre auf den HTBB 2025 Paderborn

Der Call for Proposals lautete:

Die Arbeitslehre und der Fächerverbund Technik/Wirtschaft/Haushalt/Soziales repräsentieren ein zentrales Gestaltungsfeld der schulischen und hochschulischen Bildung. Sie sind aufgefordert, sich den aktuellen Herausforderungen einer sich transformierenden Welt unter neuen geopolitischen, wirtschaftlichen, technischen und sozialen Rahmenbedingungen zu stellen und insbesondere auf die Herausforderungen in Zeiten multipler gesellschaftlicher Krisen zeitgemäße Antworten zu geben. Krisenphänomene wie die Klima- und Energiekrise, die Wirtschafts- und Flüchtlingskrise, die Krise der sozialen Gerechtigkeit, die Bildungskrise und der Fachkräftemangel sowie die durch die Kriege entstandene Bedrohung des Weltfriedens erfordern Unterrichts- und Bildungskonzepte, die Individuen wie auch die Gesellschaft als Ganzes krisenfester, resilienter und widerstandsfähiger machen und aktive Teilhabe zur (Mit)Gestaltung der gesellschaftlichen Transformationsprozesse fördern.

Der Begriffshorizont „Nachhaltig – Digital – Chancengerecht“ charakterisiert Bildungskonzepte, die zukunftsfähige Antworten auf zentrale Megatrends und veränderte Sozialstrukturen der Gesellschaft anbieten können. Dazu gehören Konzepte einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung sowie einer Verbraucherbildung als Beitrag zu körperlicher Gesundheit und

Überschuldungsprävention; Konzepte einer technisch-ökonomischen, lebensweltlichen und sozialen Grundbildung als Beitrag zur Förderung von Digitalkompetenz, Gestaltung von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie Förderung von Alltagskompetenz; Ansätze einer gelungenen Berufs- und Studienorientierung als Voraussetzung für befriedigende Arbeits- und Berufsbiografien; chancengerechte Bildungskonzepte, die Aspekte der Integration und Inklusion über Heterogenität, Gender und Migration fokussieren. Zur Weiterentwicklung dieser Konzepte kann das Fach Arbeitslehre mit dem Fokus auf die Förderung lebens- und arbeitsweltlicher Kompetenzen von Schüler:innen, Stärkung von Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung sowie Ermöglichung von Teilhabe an gesellschaftlicher Transformation maßgeblich beitragen.

Die Fachtagung Arbeitslehre nimmt diese Zielsetzung aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Neben bildungspolitischen Aspekten sollen curriculare und fachdidaktische Ansätze sowie ihre unterrichtliche Umsetzung in Schule und in außerschulischen Lehr-/Lern-Arrangements thematisiert werden. Eine weitere Perspektive behandelt Fragen der Lehrkräfteausbildung in der ersten und zweiten Phase sowie Innovationen der Fort- und Weiterbildung.

Die Fachtagung Arbeitslehre wird im Rahmen der 23. Hochschultage Berufliche Bildung unter dem Rahmenthema „Nachhaltig – Digital – Chancengerecht“ an der Universität Paderborn durchgeführt. Zugleich soll die Debatte um Arbeitslehre und Resilienz der letzten GATWU Jahrestagung an der Universität Kassel fortgesetzt werden. Die Fachtagung zielt darauf, einen vitalen Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik herzustellen. Angesprochen sind Wissenschaftler:innen der Arbeitslehre sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Lehrende und Studierende an Universitäten und Hochschulen, Lehrende an allgemein- und berufsbildenden Schulen sowie pädagogisches Personal der außerschulischen Bildung und Beratung.

Um Beitragsvorschläge zu den genannten und möglicherweise angrenzenden Themen wird gebeten. Bitte reichen Sie ein kurzes Abstract (max. 500 Wörter) bis zum 30.09.2024 31.10.2024 ein. Als Beitragsformate sind möglich: Vortrag (ca. 20 Min.), Workshop (ca. 60 Min.), Posterbeitrag (Kurzpräsentation). Die Abstracts bitte senden an friese@gatwu.de; schrader@gatwu.de.

Eine Publikation ist geplant.

Wit trauern um unseren geschätzten Kollegen

Wit trauern um unseren geschätzten Kollegen

Wir trauern um unseren geschätzten Kollegen Dr. Günter Reuel, der über 20 Jahre Mitglied im Vorstand und 8 Jahre lang Vorsitzender der GATWU war. Leider ist er am 23.10.2024 im Alter von 91 Jahren von uns gegangen. Er hat die Arbeitslehre über Jahrzehnte hinweg mit gestaltet - wir werden ihn und sein Vermächtnis in Ehren halten.

Hessen: DiPo: Fachtag Arbeitslehre 2024

Hessen: DiPo: Fachtag Arbeitslehre 2024

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Referendarinnen und Referendare, liebe Studierende des Fachs Arbeitslehre, liebe Interessierte am Fach,


gerne laden wir Sie im Namen der Gesellschaft zur Förderung der Didaktik der Polytechnik/Arbeitslehre e.V. (DiPo)

zum Fachtag Arbeitslehre 2024: Einsatz von digitalen Medien und Technologien im Arbeitslehre-Unterricht
am Montag, den 8.07.2024 von 9Uhr-16.00Uhr
im Medienzentrum Kassel (Hupfeldstraße 8, 34121 Kassel) ein.

Der Fachtag soll dazu inspirieren und ermutigen, Arbeitslehre-Unterricht zeitgemäß und kreativ zu gestalten und zu dokumentieren. Insofern fungiert dieser Fachtag auch als Auftaktveranstaltung für einen Wettbewerb im Schuljahr 2024/25 mit dem Titel „Arbeitslehre-Innovationen: best practise Projekte“, im Rahmen dessen außergewöhnliche Projekte des Faches gesammelt, veröffentlicht und prämiert werden.

Der Tagungsort Medienzentrum Kassel bietet neben der Beratung und dem Verleih vor allem als außerschulischer Lernort zahlreiche Möglichkeiten, dort auch gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aktiv zu werden. Vor allem der gut ausgestattete Makerspace mit unterschiedlichsten analogen und digitalen Werkzeugen (z.B. 3D-Drucker, Laser-Cutter, Stickmaschine, CNC-Fräse, …) lädt zum selbst tätig werden ein.


Der Fachtag Arbeitslehre wird mit einem Impulsvortrag „Arbeitslehre im digitalen Zeitalter: Von der Werkbank zum Makerspace“ (Alexandra Galyschew [Lehrerin für Deutsch und Arbeitslehre, Lehrbeauftragte an der JLU Gießen und Mitarbeiterin im Makerteam des Dezernats II.3 Medien der Hessischen Lehrkräfteakademie]) beginnen.


Im Anschluss daran haben Sie die Möglichkeit an unterschiedlichen Workshops teilzunehmen. Neben einer kurzen thematischen Einbettung sowie einer entsprechenden Einweisung steht vor allem das „selbst Machen“ im Fokus. In den Workshops zum Einsatz von bspw. Lasercutter, 3D-Drucker, Schneidplotter, Drohnen, Minicontroller, Podcaststudio oder auch iPads im Unterricht werden Sie von den Medienfachberaterinnen und -beratern, Mitarbeitenden der Hessischen Lehrkräfteakademie sowie erfahrenen Lehrkräften begleitet. In Wechselpausen stehen für Sie Getränke und ein kleiner Imbiss zur Verfügung. Dafür wird bei der Anmeldung vor Ort einen Solidarbeitrag von 5 Euro eingesammelt.


Während des Fachtages haben Sie dann weiterhin die Möglichkeit, selbst auf Entdeckertour zu gehen, neue Räume zu besuchen, Kennengelerntes zu vertiefen oder sich in einer Austauschrunde zu „KI in der Arbeitslehre?!“ (Heinz Dieter Hirth) oder „Projekte im Arbeitslehreunterricht“ (Alexandra Galyschew) einzubringen.


Wir freuen uns auf neue Impulse und einen regen Austausch, um einen nachhaltigen praxisorientierten Arbeitslehre-Unterricht zu gestalten. Bitte bringen Sie dafür (wenn Sie mögen) ihren eigenen Laptop und ganz viel Neugier mit.


Hier können Sie sich anmelden: http://short.schule/fachtag-arbeitslehre
Nähere Informationen zum Fachtag finden Sie unter: https://dipoweb.weebly.com/

Berlin: Info-Abende 2024

Berlin: Info-Abende 2024

Die Initiatoren:
Wir sind eine Gruppe aktiver sowie ehemaliger Lehrkräfte aus Berliner Schulen und MitarbeiterInnen des Instituts für Berufliche Bildung und Arbeitslehre

Zum Flyer

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DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Einleitung

Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als „Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z.B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als „Onlineangebot“). Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch. Stand: 23. Februar 2021

Inhaltsübersicht

Verantwortlicher

Marianne Friese c/o Technische Universität Berlin Sekr. Mar 1-1, Marchstr. 23, 10587 Berlin Vertretungsberechtigte Personen: Marianne Friese. E-Mail-Adresse: info@gatwu.de.

Übersicht der Verarbeitungen

Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.

Arten der verarbeiteten Daten

  • Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen).
  • Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).
  • Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern).
  • Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
  • Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
  • Zahlungsdaten (z.B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie).

Kategorien betroffener Personen

  • Geschäfts- und Vertragspartner.
  • Mitglieder.
  • Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).

Zwecke der Verarbeitung

  • Kontaktanfragen und Kommunikation.
  • Erbringung vertragliche Leistungen und Kundenservice.
  • Verwaltung und Beantwortung von Anfragen.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Rechtsgrundlagen der DSGVO, auf deren Basis wir personenbezogenen Daten verarbeiten. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass neben den Regelungen der DSGVO nationale Datenschutzvorgaben in Ihrem bzw. unserem Wohn- oder Sitzland gelten können. Sollten ferner im Einzelfall speziellere Rechtsgrundlagen maßgeblich sein, teilen wir Ihnen diese in der Datenschutzerklärung mit.
  • Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO) – Die betroffene Person hat ihre Einwilligung in die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen spezifischen Zweck oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben.
  • Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO) – Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.
  • Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO) – Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.
Nationale Datenschutzregelungen in Deutschland: Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der Datenschutz-Grundverordnung gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung (Bundesdatenschutzgesetz – BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Des Weiteren regelt es die Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (§ 26 BDSG), insbesondere im Hinblick auf die Begründung, Durchführung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen sowie die Einwilligung von Beschäftigten. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und des Ausmaßes der Bedrohung der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen und elektronischen Zugangs zu den Daten als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, der Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, die Löschung von Daten und Reaktionen auf die Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes, durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen. SSL-Verschlüsselung (https): Um Ihre via unser Online-Angebot übermittelten Daten zu schützen, nutzen wir eine SSL-Verschlüsselung. Sie erkennen derart verschlüsselte Verbindungen an dem Präfix https:// in der Adresszeile Ihres Browsers.

Einsatz von Cookies

Cookies sind Textdateien, die Daten von besuchten Websites oder Domains enthalten und von einem Browser auf dem Computer des Benutzers gespeichert werden. Ein Cookie dient in erster Linie dazu, die Informationen über einen Benutzer während oder nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Zu den gespeicherten Angaben können z.B. die Spracheinstellungen auf einer Webseite, der Loginstatus, ein Warenkorb oder die Stelle, an der ein Video geschaut wurde, gehören. Zu dem Begriff der Cookies zählen wir ferner andere Technologien, die die gleichen Funktionen wie Cookies erfüllen (z.B., wenn Angaben der Nutzer anhand pseudonymer Onlinekennzeichnungen gespeichert werden, auch als „Nutzer-IDs“ bezeichnet) Die folgenden Cookie-Typen und Funktionen werden unterschieden:
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  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Wahrnehmung von Aufgaben nach Satzung oder Geschäftsordnung

Wir verarbeiten die Daten unserer Mitglieder, Unterstützer, Interessenten, Geschäftspartner oder sonstiger Personen (Zusammenfassend „Betroffene“), wenn wir mit ihnen in einem Mitgliedschafts- oder sonstigem geschäftlichen Verhältnis stehen und unsere Aufgaben wahrnehmen sowie Empfänger von Leistungen und Zuwendungen sind. Im Übrigen verarbeiten wir die Daten Betroffener auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, z.B. wenn es sich um administrative Aufgaben oder Öffentlichkeitsarbeit handelt. Die hierbei verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang und der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung, bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Mitgliedschafts- oder Vertragsverhältnis, aus dem sich auch die Erforderlichkeit etwaiger Datenangaben ergeben (im Übrigen weisen wir auf erforderliche Daten hin). Wir löschen Daten, die zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsmäßigen Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dies bestimmt sich entsprechend der jeweiligen Aufgaben und vertraglichen Beziehungen. Wir bewahren die Daten so lange auf, wie sie zur Geschäftsabwicklung, als auch im Hinblick auf etwaige Gewährleistungs- oder Haftungspflichten auf Grundlage unserer berechtigten Interesse an deren Regelung relevant sein können. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird regelmäßig überprüft; im Übrigen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Zahlungsdaten (z.B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten), Mitglieder, Geschäfts- und Vertragspartner.
  • Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertragliche Leistungen und Kundenservice, Kontaktanfragen und Kommunikation, Verwaltung und Beantwortung von Anfragen.
  • Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting

Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen. Zu den im Rahmen der Bereitstellung des Hostingangebotes verarbeiteten Daten können alle die Nutzer unseres Onlineangebotes betreffenden Angaben gehören, die im Rahmen der Nutzung und der Kommunikation anfallen. Hierzu gehören regelmäßig die IP-Adresse, die notwendig ist, um die Inhalte von Onlineangeboten an Browser ausliefern zu können, und alle innerhalb unseres Onlineangebotes oder von Webseiten getätigten Eingaben. Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles: Wir selbst (bzw. unser Webhostinganbieter) erheben Daten zu jedem Zugriff auf den Server (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Serverlogfiles können die Adresse und Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören. Die Serverlogfiles können zum einen zu Zwecken der Sicherheit eingesetzt werden, z.B., um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken) und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen.
  • Verarbeitete Datenarten: Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung

Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird. Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen.

Rechte der betroffenen Personen

Ihnen stehen als Betroffene nach der DSGVO verschiedene Rechte zu, die sich insbesondere aus Art. 15 bis 21 DSGVO ergeben:
  • Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
  • Widerrufsrecht bei Einwilligungen: Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen.
  • Auskunftsrecht: Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.
  • Recht auf Berichtigung: Sie haben entsprechend den gesetzlichen Vorgaben das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.
  • Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, zu verlangen, dass Sie betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, Sie betreffende Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern.
  • Beschwerde bei Aufsichtsbehörde: Sie haben unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Vorgaben der DSGVO verstößt.

Begriffsdefinitionen

In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Viele der Begriffe sind dem Gesetz entnommen und vor allem im Art. 4 DSGVO definiert. Die gesetzlichen Definitionen sind verbindlich. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert.
  • Personenbezogene Daten: „Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
  • Verantwortlicher: Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.
  • Verarbeitung: „Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen.
Erstellt mit kostenlosem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke
 
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