Call for Abstracts für die DGfE-BNE-Kommissionstagung 2026

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Call for Abstracts für die DGfE-BNE-Kommissionstagung 2026

Call for Abstracts für die DGfE-BNE-Kommissionstagung 2026

Zeit für Hoffnung?
Diskurse, Dynamiken und Herausforderungen
der Bildung für nachhaltige Entwicklung

vom 2. bis 4. September 2026 an der Technischen Universität Dortmund

Der CfA hier als PDF.

Die aktuelle gesellschaftliche, geopolitische und ökologische Situation auf der Erde ist vor dem Hintergrund von Konflikten, Krisen und Eskalationen mehr als herausfordernd und scheint zunächst keinen Anlass für Hoffnung zu bieten. Der globale Ausstoß an Kohlendioxid erreicht im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert, die Menschheit hat die siebte Belastungsgrenze der planetaren Grenzen bereits überschritten (PBScience, 2025) und auch die COP 30 in Belém brachte keine entscheidenden Fortschritte. Entsprechend weisen Wissenschaftler*innen darauf hin, dass wenig bis keine Zeit mehr für ein effektives Handeln zur Erhaltung des Planeten besteht (Forster et al., 2025).

Diese und andere globale Krisen fordern Bildungsprozesse heraus und rücken Fragen nach Zukunftsperspektiven von Bildung für nachhaltige Entwicklung dringlicher denn je in den Mittelpunkt. Während entgegen dieser dramatischen Diagnose Hoffnungsnarrative einer „Großen Transformation“ Orientierungen bieten können (WBGU, 2011), stehen ihnen ebenso ernüchternde empirische Befunde (z.B. Bätzing, 2023; Blühdorn, 2020; Cline, 2014), widersprüchliche gesellschaftlichen Erwartungen, politische Zielkonflikte sowie komplexe soziale und emotionale Ambivalenzen gegenüber (z.B. Schad & Sommer, 2025; Mau, Lux & Westheuser, 2023).

Vor diesem Hintergrund wird auf der Tagung der Blick auf die Frage gerichtet, ob es noch „Zeit für Hoffnung?“ (z.B. Hunze, Gärtner & Dransmann, 2025; Bloch, 1954; 2022) gibt und welche Implikationen sich vor diesem Hintergrund für erziehungswissenschaftliche BNE-Forschung ergeben. Fokussiert werden sollen mit diesem Tagungsthema unter anderem die Fragen, welche Begriffe von Hoffnung in der erziehungswissenschaftlichen BNE-Forschung angemessen sind und welche Rolle Hoffnung in Bildungsprozessen spielt, spielen kann und sollte – einerseits als affektives, normatives und motivationales Moment, andererseits als potenziell entpolitisierender Diskurs, der Machtverhältnisse verschleiern oder strukturelle Verantwortlichkeiten individualisieren kann (z.B. Kminek, 2019; Wendt & Görgen, 2018). Dabei stellt sich die Frage, ob zwischen konstruktiven Zukunftsperspektiven (Ojala 2011) und kritischen Gegenwartsdiagnosen neue Aushandlungsräume entstehen und, wenn ja, wie diese erziehungswissenschaftlich und fachdidaktisch zu beschreiben und bewerten sind.

Die Tagung der BNE-Kommission der DGfE an der TU Dortmund möchte vor diesem Hintergrund diese und zahlreiche weitere erziehungswissenschaftliche Fragestellungen im Kontext von BNE adressieren:

  • Wie werden Hoffnung, Zukunft und Transformation in aktuellen Diskursen der BNE gefasst, adressiert und verhandelt?
  • Welche Dynamiken und Ambivalenzen zeigen sich im Verhältnis zwischen normativ gesetzten Bildungszielen und realen Bedingungen pädagogischer Praxis?
  • Welche Potenziale, Herausforderungen und blinde Flecken ergeben sich für eine Weiterentwicklung von BNE?
  • Welche Rolle spielen normative Orientierungen, emotionale Dynamiken und Zukunftsnarrative für eine hoffnungsbezogene Ausrichtung von Bildungsprozessen?
  • Welche Rolle spielt das Konzept der Hoffnung aus machttheoretischer, postkolonialer und kritischer Perspektive?
  • Inwiefern werden hoffnungsbezogene Aspekte in (außer-)schulischen Konzepten, Rahmenmodellen und Gestaltungsansätzen (nicht) sichtbar?
  • Welche Anforderungen werden an pädagogische Fachkräfte gestellt? Welche Rolle spielt dabei das „Prinzip Hoffnung“?
  • Inwiefern entfalten sich Politiken und Strukturen von BNE in institutionellen Dynamiken und Governance unter Berücksichtigung verschiedener Zukunftsperspektiven einer nachhaltigen Entwicklung?
  • Welche Rolle spielt der Umgang mit Unsicherheiten, Krisenbewusstsein und Selbstwirksamkeit in Bildungsprozessen, um Klimaemotionen zu bearbeiten?

Call for Abstracts
Wir laden Wissenschaftler:innen aller Qualifikationsphasen sowie Akteur:innen aus Bildungsinstitutionen ein, theoretische, empirische und konzeptionelle Beiträge einzureichen, die sich mit Diskursen, Dynamiken und Herausforderungen von BNE befassen.

Beiträge können in drei Formaten eingereicht werden:

Einzelbeiträge (à 15 Min. Vortrag, 15 Min. Diskussion), die durch das Tagungsteam in Panels eingeteilt werden; Abstract (max. 2.500 Zeichen; inkl. Leerzeichen, exkl. Literatur) mit Fragestellung, theoretischem Bezug, Forschungsmethodik bzw. konzeptioneller Ausrichtung und zentralen (empirischen) Erkenntnissen bzw. Argumentationslinien.

Symposien (à 90 Minuten) mit mindestens drei inhaltlich aufeinander bezogenen Beiträgen für eine gemeinsame, übergreifende Diskussion (mit Diskutant:in); Abstract (max. 4.000 Zeichen; inkl. Leerzeichen, exkl. Literatur) mit Mantelabstract (Erläuterung der gemeinsamen Fragestellung und Kurzdarstellung der Einzelbeiträge, max. 1.000 Zeichen) und Abstracts zu den Einzelbeiträgen (je max. 1.000 Zeichen). Der Einbezug von Beiträgen von Wissenschaftler*innen in Qualifikationsphasen ist explizit erwünscht.

Roundtables (à 90 Minuten) zu Herausforderungen, Ambivalenzen und offenen Fragen zur diskursiven Auseinandersetzung (z.B. mit 3-minütigen Impulsen und anschließender strukturierter Diskussion in Kleingruppen). Dieses Format ist frei gestaltbar und insbesondere dazu gedacht, aktuelle BNE-Diskurse (insbesondere auch der letzten Kommissionstagungen) in Verbindung mit dem Tagungsthema fortzuführen. Beispielsweise bieten sich hierfür die folgenden BNE-Diskurse an:

  • Normative Spannungen in BNE
  • Emotionen, Krisen und Hoffnung
  • Postkoloniale Kritik und Machtverhältnisse

Abstracts zu Roundtables (max. 2.500 Zeichen; inkl. Leerzeichen, exkl. Literatur) bitte mit Fragestellung, theoretischen Bezügen und Beschreibung des geplanten Formats (Struktur und Vorgehen) einreichen.

Die Abstracts sollten Angaben zu den Autor:innen (Name, Institution, Forschungsschwerpunkte) enthalten und bis zum 20.03.2026 unter der folgenden E-Mail-Adresse eingesendet werden:

bne-kommissionstagung2026.iads.fk12@tu-dortmund.de

Weitere laufend aktualisierte Informationen finden Sie auf der Homepage der Jahrestagung der DGfE-Kommission Bildung für nachhaltige Entwicklung 2026 an der TU Dortmund:
https://iads.ep.tu-dortmund.de/institut/veranstaltungen/details/tagung-der-dgfe-kommission-bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-bne-2026-59045/

Vorstand der BNE-Kommission:

Jana Costa & Helge Kminek

Organisationsteam der TU Dortmund & RWTH Aachen:

Vanessa Henke, Lena Tacke & Magdalena Buddeberg, Claudia Gärtner, Sabine Hornberg, Julia Lemke & Katharina Schmidt

Literatur

Bätzing, W. (2023). Homo destructor: Eine Mensch-Umwelt-Geschichte: von der Entstehung des Menschen zur Zerstörung der Welt. C.H. Beck. https://doi.org/10.17104/9783406806698

Bloch, E. (1954; 2022). Das Prinzip Hoffnung. Suhrkamp.

Blühdorn, I., Butzlaff, F., Deflorian, M., Hausknost, D., & Mock, M. (2020). Nachhaltige Nicht-Nachhaltigkeit: Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet. transcript. https://doi.org/10.1515/9783839445167

Cline, E. H. (2014). 1177 B.C: The year civilization collapsed. Princeton University Press. https://doi.org/10.1515/9781400849987

Forster, P. (2025). Indicators of Global Climate Change 2024: annual update of key indicators oft he state of the climate system and human influence. Earth System Science Data (ESSD), 17, 2641-2680. https://doi.org/10.5194/essd-17-2641-2025

Hunze, G., Gärtner, C. & J. Dransmann (2025). Mehr als Wissen – Der Beitrag des Religionsunterrichts zu einer transformativen Klimabildung. In D. Höttecke, S. Heinicke, H. Martens, A. Nehring & A R. Rabe (Hrsg.), Handbuch Klimabildung (S. 189-210). Springer VS Wiesbaden, https://doi.org/10.1007/978-3-658-48374-6

Kminek, H. (2019). „Erziehung nach Auschwitz“ angesichts der Umweltkrise am Beginn des 21. Jahrhunderts. In S. Andresen, D. Nittel, & C. Thompson (Hrsg.), Erziehung nach Auschwitz bis heute: Aufklärung und Gesellschaftsanalyse (S. 485–498). Johann W. Goethe Univer-sität, FB04-Dekanat.

Mau, S., Lux, T. & L. Westheuser (2023): Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsge-sellschaft. Suhrkamp. https://doi.org/10.1007/s11615-024-00561-y

Ojala, M. (2012). Hope and climate change: the importance of hope for environmental engage-ment among young people. Environmental Education Research, 18(5), 625–642. https://doi.org/10.1080/13504622.2011.637157

Planetary Boundaries Science (PBScience) (2025). Planetary Health Check 2025. Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK). https://www.planetaryhealthcheck.org/

Schad, M. & Sommer, B. (2025), Socioecological transformation and conflict. In Knoblauch, H., Sommer, V., & Pfetsch, B. (eds.). Spatial Conflicts and Conflictual Spaces. The Dynamics of Refiguration (S. 309-329). Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003542810

Wendt, B. & Görgen, B. (2018). Macht und soziale Ungleichheit als vernachlässigte Dimensionen der Nachhaltigkeitsforschung: Überlegungen zum Verhältnis von Nachhaltigkeit und Verantwortung. In A. Henkel, N. Lüdtke, N. Buschmann & L. Hochmann (Hg.), Reflexive Responsibilisierung: Verantwortung für nachhaltige Entwicklung (S. 49-66). transcript Verlag. https://doi.org/10.1515/9783839440667-003

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). (2011). Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation. https://issuu.com/wbgu/docs/wbgu_jg2011?fr=sMzhlOTM1OTc5NDI

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DATENSCHUTZERKLÄRUNG

Einleitung

Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als „Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z.B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als „Onlineangebot“). Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch. Stand: 23. Februar 2021

Inhaltsübersicht

Verantwortlicher

Marianne Friese c/o Technische Universität Berlin Sekr. Mar 1-1, Marchstr. 23, 10587 Berlin Vertretungsberechtigte Personen: Marianne Friese. E-Mail-Adresse: info@gatwu.de.

Übersicht der Verarbeitungen

Die nachfolgende Übersicht fasst die Arten der verarbeiteten Daten und die Zwecke ihrer Verarbeitung zusammen und verweist auf die betroffenen Personen.

Arten der verarbeiteten Daten

  • Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen).
  • Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).
  • Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern).
  • Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
  • Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
  • Zahlungsdaten (z.B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie).

Kategorien betroffener Personen

  • Geschäfts- und Vertragspartner.
  • Mitglieder.
  • Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).

Zwecke der Verarbeitung

  • Kontaktanfragen und Kommunikation.
  • Erbringung vertragliche Leistungen und Kundenservice.
  • Verwaltung und Beantwortung von Anfragen.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht der Rechtsgrundlagen der DSGVO, auf deren Basis wir personenbezogenen Daten verarbeiten. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass neben den Regelungen der DSGVO nationale Datenschutzvorgaben in Ihrem bzw. unserem Wohn- oder Sitzland gelten können. Sollten ferner im Einzelfall speziellere Rechtsgrundlagen maßgeblich sein, teilen wir Ihnen diese in der Datenschutzerklärung mit.
  • Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO) – Die betroffene Person hat ihre Einwilligung in die Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen spezifischen Zweck oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben.
  • Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO) – Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.
  • Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO) – Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen.
Nationale Datenschutzregelungen in Deutschland: Zusätzlich zu den Datenschutzregelungen der Datenschutz-Grundverordnung gelten nationale Regelungen zum Datenschutz in Deutschland. Hierzu gehört insbesondere das Gesetz zum Schutz vor Missbrauch personenbezogener Daten bei der Datenverarbeitung (Bundesdatenschutzgesetz – BDSG). Das BDSG enthält insbesondere Spezialregelungen zum Recht auf Auskunft, zum Recht auf Löschung, zum Widerspruchsrecht, zur Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten, zur Verarbeitung für andere Zwecke und zur Übermittlung sowie automatisierten Entscheidungsfindung im Einzelfall einschließlich Profiling. Des Weiteren regelt es die Datenverarbeitung für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses (§ 26 BDSG), insbesondere im Hinblick auf die Begründung, Durchführung oder Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen sowie die Einwilligung von Beschäftigten. Ferner können Landesdatenschutzgesetze der einzelnen Bundesländer zur Anwendung gelangen.

Sicherheitsmaßnahmen

Wir treffen nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten und der Art, des Umfangs, der Umstände und der Zwecke der Verarbeitung sowie der unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten und des Ausmaßes der Bedrohung der Rechte und Freiheiten natürlicher Personen geeignete technische und organisatorische Maßnahmen, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten. Zu den Maßnahmen gehören insbesondere die Sicherung der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten durch Kontrolle des physischen und elektronischen Zugangs zu den Daten als auch des sie betreffenden Zugriffs, der Eingabe, der Weitergabe, der Sicherung der Verfügbarkeit und ihrer Trennung. Des Weiteren haben wir Verfahren eingerichtet, die eine Wahrnehmung von Betroffenenrechten, die Löschung von Daten und Reaktionen auf die Gefährdung der Daten gewährleisten. Ferner berücksichtigen wir den Schutz personenbezogener Daten bereits bei der Entwicklung bzw. Auswahl von Hardware, Software sowie Verfahren entsprechend dem Prinzip des Datenschutzes, durch Technikgestaltung und durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen. SSL-Verschlüsselung (https): Um Ihre via unser Online-Angebot übermittelten Daten zu schützen, nutzen wir eine SSL-Verschlüsselung. Sie erkennen derart verschlüsselte Verbindungen an dem Präfix https:// in der Adresszeile Ihres Browsers.

Einsatz von Cookies

Cookies sind Textdateien, die Daten von besuchten Websites oder Domains enthalten und von einem Browser auf dem Computer des Benutzers gespeichert werden. Ein Cookie dient in erster Linie dazu, die Informationen über einen Benutzer während oder nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Zu den gespeicherten Angaben können z.B. die Spracheinstellungen auf einer Webseite, der Loginstatus, ein Warenkorb oder die Stelle, an der ein Video geschaut wurde, gehören. Zu dem Begriff der Cookies zählen wir ferner andere Technologien, die die gleichen Funktionen wie Cookies erfüllen (z.B., wenn Angaben der Nutzer anhand pseudonymer Onlinekennzeichnungen gespeichert werden, auch als „Nutzer-IDs“ bezeichnet) Die folgenden Cookie-Typen und Funktionen werden unterschieden:
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  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Wahrnehmung von Aufgaben nach Satzung oder Geschäftsordnung

Wir verarbeiten die Daten unserer Mitglieder, Unterstützer, Interessenten, Geschäftspartner oder sonstiger Personen (Zusammenfassend „Betroffene“), wenn wir mit ihnen in einem Mitgliedschafts- oder sonstigem geschäftlichen Verhältnis stehen und unsere Aufgaben wahrnehmen sowie Empfänger von Leistungen und Zuwendungen sind. Im Übrigen verarbeiten wir die Daten Betroffener auf Grundlage unserer berechtigten Interessen, z.B. wenn es sich um administrative Aufgaben oder Öffentlichkeitsarbeit handelt. Die hierbei verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang und der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung, bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Mitgliedschafts- oder Vertragsverhältnis, aus dem sich auch die Erforderlichkeit etwaiger Datenangaben ergeben (im Übrigen weisen wir auf erforderliche Daten hin). Wir löschen Daten, die zur Erbringung unserer satzungs- und geschäftsmäßigen Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dies bestimmt sich entsprechend der jeweiligen Aufgaben und vertraglichen Beziehungen. Wir bewahren die Daten so lange auf, wie sie zur Geschäftsabwicklung, als auch im Hinblick auf etwaige Gewährleistungs- oder Haftungspflichten auf Grundlage unserer berechtigten Interesse an deren Regelung relevant sein können. Die Erforderlichkeit der Aufbewahrung der Daten wird regelmäßig überprüft; im Übrigen gelten die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.
  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Zahlungsdaten (z.B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten), Mitglieder, Geschäfts- und Vertragspartner.
  • Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertragliche Leistungen und Kundenservice, Kontaktanfragen und Kommunikation, Verwaltung und Beantwortung von Anfragen.
  • Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting

Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen. Zu den im Rahmen der Bereitstellung des Hostingangebotes verarbeiteten Daten können alle die Nutzer unseres Onlineangebotes betreffenden Angaben gehören, die im Rahmen der Nutzung und der Kommunikation anfallen. Hierzu gehören regelmäßig die IP-Adresse, die notwendig ist, um die Inhalte von Onlineangeboten an Browser ausliefern zu können, und alle innerhalb unseres Onlineangebotes oder von Webseiten getätigten Eingaben. Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles: Wir selbst (bzw. unser Webhostinganbieter) erheben Daten zu jedem Zugriff auf den Server (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Serverlogfiles können die Adresse und Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören. Die Serverlogfiles können zum einen zu Zwecken der Sicherheit eingesetzt werden, z.B., um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken) und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen.
  • Verarbeitete Datenarten: Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung

Wir bitten Sie, sich regelmäßig über den Inhalt unserer Datenschutzerklärung zu informieren. Wir passen die Datenschutzerklärung an, sobald die Änderungen der von uns durchgeführten Datenverarbeitungen dies erforderlich machen. Wir informieren Sie, sobald durch die Änderungen eine Mitwirkungshandlung Ihrerseits (z.B. Einwilligung) oder eine sonstige individuelle Benachrichtigung erforderlich wird. Sofern wir in dieser Datenschutzerklärung Adressen und Kontaktinformationen von Unternehmen und Organisationen angeben, bitten wir zu beachten, dass die Adressen sich über die Zeit ändern können und bitten die Angaben vor Kontaktaufnahme zu prüfen.

Rechte der betroffenen Personen

Ihnen stehen als Betroffene nach der DSGVO verschiedene Rechte zu, die sich insbesondere aus Art. 15 bis 21 DSGVO ergeben:
  • Widerspruchsrecht: Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
  • Widerrufsrecht bei Einwilligungen: Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen.
  • Auskunftsrecht: Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben.
  • Recht auf Berichtigung: Sie haben entsprechend den gesetzlichen Vorgaben das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.
  • Recht auf Löschung und Einschränkung der Verarbeitung: Sie haben nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben das Recht, zu verlangen, dass Sie betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit: Sie haben das Recht, Sie betreffende Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu fordern.
  • Beschwerde bei Aufsichtsbehörde: Sie haben unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Vorgaben der DSGVO verstößt.

Begriffsdefinitionen

In diesem Abschnitt erhalten Sie eine Übersicht über die in dieser Datenschutzerklärung verwendeten Begrifflichkeiten. Viele der Begriffe sind dem Gesetz entnommen und vor allem im Art. 4 DSGVO definiert. Die gesetzlichen Definitionen sind verbindlich. Die nachfolgenden Erläuterungen sollen dagegen vor allem dem Verständnis dienen. Die Begriffe sind alphabetisch sortiert.
  • Personenbezogene Daten: „Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.
  • Verantwortlicher: Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.
  • Verarbeitung: „Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten, sei es das Erheben, das Auswerten, das Speichern, das Übermitteln oder das Löschen.
Erstellt mit kostenlosem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke
 
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