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Fachtag Arbeitslehre der JLU Gießen

Fachtag Arbeitslehre der JLU Gießen

Vertiefte Berufsorientierung – Arbeit mit Fallkarten und Peer-Group-Coaching zur Nachbereitung des Betriebspraktikums

Dienstag, 17.11.2020, 10:00 – 12:30 Uhr
Online-Seminar

Die Fortbildung widmet sich der schulischen Berufsorientierung im Unterrichtsfach Arbeitslehre als Handlungsfeld der Lehrkräfte. Sie gibt einen kurzen Überblick zur aktuellen Situation der Jugendlichen am Übergang Schule-Beruf und stellt die Methode “Fallkarten und Peer-Group-Coaching zur Nachbereitung des Betriebspraktikums“ vor. Mit dieser Methode gelingt es, die Praxiserfahrungen im Betriebspraktikum als zentralem Instrument der Berufsorientierung in einer Klasse zu reflektieren und so zur weiteren Bearbeitung im Orientierungsprozess für
die Jugendlichen nutzbar zu machen.

Weitere Informationen zum Fachtag finden Sie in diesem Beitrag.

Neue Publikation

Neue Publikation

Abstract der Publikation

Tiefgreifende Transformationsprozesse der Arbeits- und Lebenswelt und wachsende berufliche sowie biografische Kompetenzanforderungen erzeugen vielfältige Modernisierungsbedarfe des Schul- und Studienfaches Arbeitslehre. Besteht eine curriculare Kernaufgabe des Faches Arbeitslehre darin, junge Menschen des allgemeinbildenden Schulsystems auf gelingende Übergänge von der Schule in die Ausbildung und für eigenständige Lebensführung vorzubereiten, erhält die Förderung von Berufswahlkompetenz und Berufsorientierung im schulischen Unterricht zentrale Bedeutung.

Der vorliegende Sammelband stellt neue fachwissenschaftliche und fachdidaktische Ansätze zur Neugestaltung des Faches Arbeitslehre vor. Mit Bezug zum empirischen Wandel von Wirtschaft, Technik, Haushalt und Familie und vor dem Hintergrund der zunehmenden Relevanz von Heterogenität, Gender, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Lebenslangem Lernen werden neue Handlungsfelder sowie curriculare und didaktische Weiterungen der Arbeitslehre und Berufsorientierung vorgestellt. Dabei geraten historische und empirische Perspektiven ebenso in den Blick wie konkrete Methoden und pädagogisch-didaktische Arrangements des Arbeitslehreunterrichts, verbunden mit Befunden zur Professionalisierung des Bildungspersonals.

Die Herausgeberin ist Professorin für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Berufspädagogik/Arbeitslehre an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Sie leitet die BA/MA-Studiengänge „Berufliche und Betriebliche Bildung (BBB)“ (Berufliches Lehramt) sowie das Studienfach Arbeitslehre für das Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie Förderschulen. Sie ist Mitherausgeberin der Publikationsreihe „Berufsbildung, Arbeit und Innovation“, wbv Publikation, sowie der Zeitschrift „Berufsbildung. Zeitschrift für Theorie-Praxis-Dialog“, Eusl-Verlag. Sie ist seit 2011 Initiatorin und Leiterin der Fachtagung Arbeitslehre auf den Hochschultagen Berufliche Bildung. Ihre Arbeitsschwerpunkte umfassen: Berufliche Bildung, Berufswahl/Berufsorientierung; Lehramtsausbildung, Personenbezogene Dienstleistungsberufe/Care Work, Gender, Soziale Ungleichheit.

 

Seite der wbv Publikation mit weiteren Informationen und zum Erwerb der Publikation hier.

 

15 Teilnehmer der Qualifizierung Arbeitslehre erfolgreich im Saarland beendet

15 Teilnehmer der Qualifizierung Arbeitslehre erfolgreich im Saarland beendet

„Wir brauchen Sie und ihr Engagement“ mit diesen Worten des Dankes übereichte Herr Staatssekretär Jan Benedyczuk den Teilnehmern der Qualifizierung Arbeitslehre  des Landesinstitutes für Pädagogik und Medien ihre Urkunden.

Die 15 Kollegen haben in einer 45-ganztägigen Ausbildung sich qualifiziert, alle Module des Arbeitslehreunterrichts zu unterrichten. Technische Inhalte, digitale-mediale  Kompetenzen, wirtschaftliche  – sowie sozial-hauswirtschaftliche Angebote machen die Schüler von Beginn an Fit in allen Bereichen der Arbeitswelt. Sie bilden die erste Grundlage für eine Berufliche Orientierung auf die dann das Fach Beruf und Wirtschaft mit seinen Inhalten aufbauen kann. In einer bewegenden Feierstunde wurden die Kollegen nun mit ihren Urkunden aus der Ausbildung entlassen. „Das Saarland kümmert sich auf diesem Wege selbst um die fehlenden Lehrkräfte in diesem Bereich und wird dies auch weiterhin tun“, so Patrick Maurer von der Fachaufsicht des Ministeriums. Der Leiter des LPM Dr. Burkhardt Jellonnek verwies nicht ohne Stolz darauf das eine Ausbildung in diesem Umfang in seinem Institut etwas Besonderes ist.

Die nächste Qualifizierung findet ab Februar 2021 statt, weitere Qualifizierungen sind geplant. Sollten sie sich für eine Qualifizierung im Bereich Arbeitslehre im Saarland interessieren oder weitere Informationen wünschen so wenden sie sich an ngruetzner@lpm.uni-sb,de

Überreichung der Zertifikate von Staatssekretär Jan Benedyczuk (Bild: Michael Detzler (LPM))

Der neue GATWU-Bundesvorstand 2020

Der neue GATWU-Bundesvorstand 2020

1. Vorsitzende:
Prof.in Dr .Marianne Friese

2. Vorsitzender:
Prof Dr. Ulf Schrader

Geschäftsführung:
Lena Bachmann

Beisitzende:
Dr. Rüdiger Schnause
Stephanie Faase

Kooptierte Mitglieder:
Christin Richter
Roland Mevißen

Die Aufzählung startet oben und links.

Das neue Forum Arbeitslehre ist online

Das neue Forum Arbeitslehre ist online

“Die im Titel aufgeworfene Frage „Wie treffen wir den richtigen Ton?“ beinhaltet vielfältige Implikationen für den Arbeitslehreunterricht an Schulen wie auch für die Hochschullehre. Diese werden im vorliegenden Heft durch facettenreiche Perspektiven wie Sprachbildung, Hygieneerziehung, Berufsorientierung, Werkstattunterricht und „Making“ in der Arbeitslehre sowie aus internationaler Perspektive erläutert“

– aus dem Editorial der Vorsitzenden

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Der alte Vorstand verabschiedet sich mit einer Lesung

Der alte Vorstand verabschiedet sich mit einer Lesung

Die folgenden Inhalte beziehen sich auf die Mitgliederversammlung der GATWU im März. Die Inhalte sind auch in der letzten Ausgabe der Forum Arbeitslehre zu finden.

 

Der alte Vorstand verabschiedet sich mit einer Lesung

Nach 16 konstruktiven Vorstandssitzungen des „alten“ GATWU Vorstandes in den vergange- nen drei Jahren ist es uns gelungen, Adrian Lobe zu einer Lesung im Vorfeld unserer Mit- gliederversammlung am 6. März in das Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre (IBBA, TU-Berlin) einzuladen. Der noch junge Autor und freie Journalist Lobe hat sich in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Veröffentlichungen in diversen Publikationen durchaus auch international einen Namen gemacht.

Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

 

Zum Abschied

Wie bisher jeder Vorstand hat auch dieser nach bestem Wissen und Gewissen seine Kräfte mobilisiert, um der Zielsetzung der GATWU, dokumentiert in der Satzung und im Selbstver- ständnispapier, entstanden in Halle, gerecht zu werden.

Unsere Aktivitäten haben wir im Tätigkeitsbericht 2020 ausführlich beschrieben und sind da- für erfreulicherweise auf der Mitgliederversammlung am 6. März 2020 in Berlin entlastet worden. Die Zusammenarbeit aller Angehörigen des ehemaligen Vorstands war über die ge- samte Amtszeit hinweg von einem äußerst motivierenden, harmonischen Geist geprägt.

Dafür danke ich allen Vorstandsmitgliedern ausdrücklich!

Daneben gilt unser Dank für die großartige Unterstützung dem Redaktionsteam des FORUM ARBEITSLEHRE, der Gesellschaft für Arbeitslehre Berlin und allen Unterstützenden in den Bundesländern sowie dem Stammtisch Arbeitslehre.

Nach der Anfang März bestätigten, gelungenen Wahl des neuen Vorstandes, dessen Mitglie- der eine großartige Expertise einbringen, sind wir sehr froh, dass die Arbeit der GATWU wei- tergehen kann. Ein Dank geht deshalb auch an die Wahlvorstände, Peter Zeißler und Ulf Hol- zendorf, beide an der Universität Potsdam tätig, ohne deren hervorragende Mitarbeit hätte es keine ordnungsgemäße Wahl gegeben.

Wir beglückwünschen den neuen Vorstand zur Wahl und wünschen ihm viel Erfolg! Es ist schon jetzt davon auszugehen, dass die GATWU auch nach der nächsten dreijährigen Amts- periode sich weiter in den bildungspolitischen Diskurs einbringen wird. Die Mitglieder des alten Vorstands sind dazu selbstverständlich auch bereit.

Es sei abschließend an dieser Stelle angemerkt, dass ich während der Erstellung dieses Textes u.a. anderem die schreckliche Entwicklung in der Welt verfolgte, besonders in New York, wo sich gerade in dramatischer Weise der Zusammenbruch des Gesundheitssystems abzeichnet.

Ich kann nur hoffen, dass die gesamte Erdbevölkerung diese enorme Krise so gut wie möglich übersteht. Leider sieht es an vielen Orten nicht danach aus.

Reinhold Hoge
ehemaliger Vorsitzender